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Schloss Osterstein
Schloss und früheres Gefängnis in Zwickau, Sachsen
Das Schloss Osterstein in Zwickau war einst das Residenzschloss der Wettiner. Es lag im nordöstlichen Teil der Altstadt, nur wenige Dutzend Meter von der Zwickauer Mulde entfernt. Die Anlage war ursprünglich als Wasserburg konzipiert und besaß bis ins 19. Jahrhundert hohe Mauern und einen Burggraben. Die Burg wurde im 13. und 14. Jahrhundert zur markgräflichen Burg ausgebaut und 1403 durch einen Stadtbrand stark beschädigt. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert zum Renaissanceschloss umgebaut und erhielt den Namen Osterstein. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1632 stark verwüstet. Ab dem 18. Jahrhundert diente das Schloss als Strafanstalt, bis es 1962 als solche aufgelöst wurde. In der DDR-Zeit wurde es erneut als Gefängnis genutzt. Die Anlage verfiel nach dem Zweiten Weltkrieg und wurde erst in den 1990er Jahren wiederhergestellt. Heute beherbergt das Schloss Appartements für betreutes Wohnen. Die „Große Hofstube“ ist eine der besterhaltenen Hofstuben der Renaissance in Sachsen und wurde nach Sanierungsarbeiten wiederhergestellt. Sie war einst ein Raum für 20 Tische und ist heute ein Teil des historischen Komplexes. Die Restaurierung begann 2006 und führte zur Eröffnung von gastronomischen und musealen Einrichtungen.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Zwickau
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
V okolí
- Sachgesamtheit Stadtbefestigung: Pulverturm mit Stadtmauerrest an der Nicolaistraße sowie Reste der Stadtmauer in den Grundstücken Dr.-Friedrichs-Ringe 6, 8, 14 und Katharinenstr. 44 Nicolaistraße -225 m
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