Burg Lauenrode

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Burg Lauenrode

abgegangene Burg in Hannover in Niedersachsen, Deutschland

Die Burg Lauenrode war eine mittelalterliche Burg in Hannover, die um 1215 errichtet und 1371 zerstört wurde. Sie lag auf der Leineinsel „Brühl“ im Westen der Stadt, auf einem Werder der Leine. Die Burg stand innerhalb einer Verteidigungsanlage und umfasste Vorburg, Bergfried, Burgkapelle, Palas und Kemenate. Zudem gab es zwei Stadtmühlen in der Umgebung. Die Burg war ein Zentrum der Herrschaft der Grafen von Roden, die ab 1215 die Burg Lauenrode als Residenz nutzten. Sie diente als Machtsymbol des Landesherrn und wurde während des Lüneburger Erbfolgekrieges von Herzog Magnus’ II. Torquatus von Braunschweig genutzt. Die Burg wurde 1371 von Herzog Albrecht und Wenzel von Sachsen-Wittenberg erobert und danach von den Bürgern Hannovers abgebrochen. Im Bereich der ehemaligen Burgstelle entstand die Bergstraße, die später zur Calenberger Neustadt wurde. Die Bergstraße war bis zum Zweiten Weltkrieg ein wichtiger Teil der Stadtstruktur. Heute ist der Bereich von der Bergstraße als Wohn- und Geschäftsviertel geprägt. Die historische Stelle der Burg Lauenrode ist heute im Bereich des ehemaligen Preussag-Verwaltungsgebäudes am Leibnizufer zu vermuten.

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Art
Burg
Ort
Hannover

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