Burg Triptis

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Burg Triptis

Burgruine in Deutschland

Die Burg Triptis liegt im Zentrum der Stadt Triptis im Saale-Orla-Kreis in Thüringen. Sie ist eine Niederungsburg, die ursprünglich zur Sicherung der Fernstraßen Saalfeld – Gera und Nürnberg – Leipzig diente. Die Anlage umfasst heute nur noch den Bergfried, während Mauerreste in angrenzenden Gebäuden erhalten sind. Die Burg wurde urkundlich erstmals 1212 erwähnt und vermutlich von den Herren von Lobdeburg–Arnshaugk erbaut. Sie kam 1290 bzw. 1300 an die Wettiner, die sie später an die Herren Reuß von Plauen zu Greiz verliehen. Die Burg war ein Schutzpunkt für den Handelsweg von Saalfeld nach Gera und Leipzig, der durch Sumpfland und Süßwasserbecken führte. Der Rundturm wurde im Laufe der Zeit zu einer Burg ausgebaut, wobei der angestaute Stadtteich als Wasserhindernis diente. Im Vogtländischen Krieg von 1354 bis 1358 wurde die Burg erobert und weitestgehend zerstört. Die Anlagen kamen 1358 wieder an das Haus Wettin. Besucher können den Bergfried besichtigen und die Lage der Burg im Zentrum von Triptis erkunden. Die Umgebung umfasst die Stadt Triptis sowie die angrenzenden Gebiete, die einst von Sumpfland und Süßwasserbecken geprägt waren. Die Anlage ist Teil der historischen Stätten Thüringens und bietet einen Einblick in die mittelalterliche Burgenbaukunst.

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Art
Burg
Ort
Triptis
Erbaut
1212

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