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Mădăraș
Gemeinde in Rumänien
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Mădăraș liegt östlich des Siebenbürgischen Beckens zwischen dem Harghita- und dem Ciuc-Gebirge, Teilgebirge der Ostkarpaten, in der historischen Region Szeklerland. An der Mündung des gleichnamigen Flusses in den Oberlauf des Olt (Alt) und an der Bahnstrecke Siculeni–Gheorgheni sowie der Nationalstraße DN12 gelegen, ist der Ort 17 Kilometer nordöstlich der Kreishauptstadt Miercurea Ciuc entfernt. Die Gemeinde ist von der umliegenden Berglandschaft geprägt und verbindet ländliche Strukturen mit einer historischen Bedeutung. Der Ort wurde im Jahr 1567 erstmals urkundlich erwähnt und war bis ins 19. Jahrhundert von Szeklern bewohnt. Archäologische Funde aus der Urgeschichte und der Dakerzeit zeigen, dass bereits in der Antike Siedlungen existierten. Im Mittelalter gab es hier Schmieden, eine Eisenhütte und Erzabbau. Die Verwaltung gehörte zu verschiedenen historischen Bezirken, bis Mădăraș 2002 als eigenständige Gemeinde aus der Gemeinde Dănești abgespaltet wurde. Mădăraș ist bekannt für eine im 19. Jahrhundert errichtete Wassermühle, die unter Denkmalschutz steht, sowie für ein Mineralwasserbad in der Nähe des Bahnhofs. Das Heilwasser wird für rheumatische und Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfohlen. Der Ort ist auch Ausgangspunkt für Wanderungen zum gleichnamigen Gipfel im Harghita-Gebirge, der über eine Schutzhütte erreichbar ist. Die Umgebung prägt das Bild der Gemeinde mit ihrer natürlichen Schönheit und kulturellen Tradition.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Harghita
- Adresse
- Mădăraș, str. -, nr. 193, cod poștal 537071
- Erbaut
- 1567
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