Pałac w Drogoszach

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Pałac w Drogoszach

Palast in Polen

Schloss Dönhoffstädt ist ein Barockschloss aus dem Jahr 1720, das im Dorf Drogosze in der Gemeinde Barciany in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren steht. Es wurde von den Grafen Dönhoff errichtet und nach einem Brand des alten Schlosses Groß Wolfsdorf an einem Hang etwas abseits des ursprünglichen Standorts gebaut. Der Entwurf stammt von Jean de Bodt und John von Collas, beiden Hugenotten. Das Schloss war bis 1816 im Eigentum der Familie Dönhoff. Das Schloss war bis 1945 von der Familie Dönhoff bewohnt, wobei die Nachkommen bis 1945 ansässig blieben. Im Schloss gab es ein eigenes Theater, eine umfangreiche Bibliothek und eine Hauskapelle, die 1830er Jahre eine neugotische Umgestaltung erfuhr. Hinter dem Schloss erstreckt sich ein Landschaftspark, der auf Graf Bogislav Dönhoff zurückgeht und ein Damwildgehege beinhaltete. Überreste der barocken Gartenanlage sind bis 1945 im Umfeld des Schlosses erhalten geblieben. Im Ostteil des Schlosses befand sich eine Schlosskapelle, die 1725 von Graf Bogislaw Friedrich von Dönhoff eingerichtet wurde. Die Kapelle war schlicht und reformiert geprägt, mit einer gewölbten Decke und stuckverzierten Elementen. Eine kleine Hausorgel wurde 1730 eingebaut und später nach Lübeck verbracht. Die Kapelle wurde nach 1945 nicht mehr genutzt und ist heute nicht mehr zugänglich. Neben der Schlosskapelle ist die Gedächtniskapelle für die Gutsbesitzer aus dem Jahr 1884 erhalten.

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Art
Palast, Baudenkmal
Ort
Woiwodschaft Ermland-Masuren
Erbaut
1710
Baustil
Barock
Architekt
John von Collas
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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