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Bischöfliches Schloss Fürstenau
Schloss in der Schweiz
Das Bischöfliche Schloss Fürstenau steht in der kleinsten Stadt der Schweiz, Fürstenau, im Kanton Graubünden. Es war Teil der mittelalterlichen Wehranlage zusammen mit dem Schloss Schauenstein. Die erste Wehranlage wurde im 13. Jahrhundert errichtet, und der quadratische Bergfried aus dieser Zeit ist bis heute erhalten. Das Schloss war bis 1802 das Verwaltungscenter der bischöflichen Herrschaft und diente als Ausstellungsstätte für Urkunden und Zinsen. Das Schloss war bis 1742 ein wichtiger Fürstensitz, verlor aber nach dem Stadtbrand seinen Stellenwert. Von 1840 bis 1855 wurde es als Kosthaus und später als Realschule genutzt. 1877 wurde es an den Kaufmann Peter von Planta verkauft, der es in einen vornehmen Familiensitz umbaute. Die Familie von Planta verkaufte es 1961 an die Emser Werke, und seit 2016 ist es im Besitz von Guido Hager und David Hauptmann. Im Schloss sind Rokoko- und Historismus-Epochen erhalten, die Infrastruktur wurde erneuert. Das Dach wurde mit gelben Ziegeln wiederhergestellt, wie die ältesten noch vorhandenen. Das Schloss wird privat bewohnt und ist umgeben von der Landschaft des Domleschgs. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegenden Berge und die historische Stadtsilhouette.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Burg, Bischofspalast
- Ort
- Kanton Graubünden
- Adresse
- Schlossgass 70
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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