Batterie de Maisy
Die Batterie de Maisy bei Grandcamp-Maisy war Teil einer größeren deutschen Militärzone, die die Strände Utah und Omaha unter Feuer nehmen konnte. Nach dem Krieg geriet die Anlage vollständig in Vergessenheit und lag sechzig Jahre lang unbeachtet unter der Erde, bevor sie freigelegt und zugänglich gemacht wurde. Das unterscheidet Maisy von den bekannten Batterien der Küste: Hier sieht man nicht ein museal eingerichtetes Bauwerk, sondern eine Grabung. Der letzte Angriff auf die Stellung fand am 9. Juni 1944 statt und dauerte fünf Stunden; geführt wurde er vom 5. und 2. amerikanischen Ranger-Bataillon. Erhalten und begehbar sind heute drei Kilometer Schützengräben, dazu Tunnel, die sechs Bettungen der 155-mm-Geschütze und weitere unterirdische Bauten, die inzwischen wieder sichtbar sind. Besichtigt wird selbstständig; einen Lageplan gibt es auf Nachfrage am Eingang. Wer die Tunnel wirklich sehen will, sollte eine Taschenlampe mitbringen, bei Regen zusätzlich Gummistiefel: Der Boden im Grabensystem ist kein befestigter Weg. Für den Rundgang sind 45 bis 60 Minuten zu rechnen. Die Batterie liegt an der Route des Perruques in Grandcamp-Maisy, am westlichen Ende der Landungsküste des Calvados und nahe der Pointe du Hoc. Parkplatz und Picknickplatz sind vorhanden, Hunde sind erlaubt.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
V okolí
- château de Jucoville3.9 km
- Cimetière militaire allemand de La Cambe4.6 km
- Station 70 - Musée de la RN135.6 km
- Espace Muséal Walt d'Isigny6.9 km
- Monument commémoratif de la pointe du Hoc5.7 km
- Pointe du Hoc5.7 km
QR-Code