KlášteryBaden-Württemberg

Kloster Schöntal

Kloster Schöntal liegt im Jagsttal, unmittelbar am Fluss, und ist eine ehemalige Zisterzienserabtei. Gegründet wurde sie 1157 von Wolfram von Bebenburg, einem Mönch aus Maulbronn. Was heute steht, ist allerdings kaum noch mittelalterlich, sondern das Ergebnis eines groß angelegten barocken Neubaus. Die Klosterkirche mit ihren beiden barocken Türmen, den Fresken und Altären zählt zu den bedeutenden Barockbauten der Region; in der Residenz führt ein Rokoko-Treppenhaus nach oben. Zwei Dinge machen Schöntal darüber hinaus unverwechselbar. Zum einen die sogenannten Knittelverse des Abtes Johannes Benedikt Knittel, gereimte Sprüche, die er in der Anlage anbringen ließ und die den Rundgang bis heute begleiten. Zum anderen das Grab des Götz von Berlichingen, jenes fränkischen Reichsritters mit der eisernen Hand, den Goethe zur Bühnenfigur gemacht hat – er liegt hier begraben. Heute wird das Kloster als Bildungshaus betrieben, mit Gästezimmern, einem Klosterrestaurant mit regionaler Küche sowie Konzerten und Ausstellungen. Geführte Touren durch die Anlage werden angeboten. Schöntal ist zugleich eine Etappe am Kocher-Jagst-Radweg, was den Besuch mit einer Radtour durch das Jagsttal verbinden lässt. Für Kirche, Kreuzgang und Gelände sollte man ein bis zwei Stunden einplanen.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

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