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Burg Konradsdorf
Burgruine in Deutschland
Die Burg Konradsdorf ist eine kleine Hangburg, die spätestens um das Jahr 1000 erbaut wurde und sich in Konradsdorf befindet. Sie liegt oberhalb des Flusses Nidder südwestlich von Ortenberg im hessischen Wetteraukreis. Die Burg wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts aufgegeben, wodurch ihr Nutzwert und ihre Bedeutung verloren gingen. An ihrer Stelle entstand später das Kloster Konradsdorf, das 1191 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Burg verlor in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts an Bedeutung, als neue Burgen in der Region errichtet wurden, darunter das Ortenberger Schloss. Gegen 1190 wurde das Kloster Konradsdorf auf den Resten der Burg und der alten Saalkirche errichtet. Die Burganlage und die Kirche standen möglicherweise gleichzeitig oder wurden nacheinander gebaut. Unter der ehemaligen Klosterkirche wurden 1994–1996 Reste der Burg entdeckt, darunter ein abgetragener Turm aus Sandstein mit quadratischem Grundriss. Die Burg Konradsdorf ist heute als Ruine erhalten und bietet Einblick in die Geschichte der Region. Unter der Klosterkirche wurden Fundamente einer Saalkirche aus der Zeit vor 1000 n. Chr. sowie Reste des Burgturms gefunden. Die Anlage liegt inmitten einer ehemaligen Siedlung, die im Friedhof eingebettet war. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Nidder und der historischen Entwicklung der Region.
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- Art
- Burg
- Ort
- Konradsdorf
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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