Schloss Glücksbrunn

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Schloss Glücksbrunn

Schloss in Bad Liebenstein, Thüringen

Das Schloss Glücksbrunn liegt im Ortsteil Schweina der Stadt Bad Liebenstein im Wartburgkreis. Es befindet sich im nordöstlichen Teil der Ortslage und nahe der Altensteiner Höhle. Das Schloss wurde 1703 im Auftrag des Hofrates Johann Friedrich Trier errichtet und diente der Familie Trier als Nebenwohnsitz. Es war Teil eines umfangreichen Bergbau- und Industriecomplexes, der bis in die 1780er Jahre aktiv war. Das Schloss ist ein Zeugnis der industriellen Geschichte und der regionalen Entwicklung. Die Familie Trier verkaufte es 1783 an Herzog Ernst II. von Gotha, und es blieb bis 1824 im Besitz der Glücksbrunner Gewerkschaft. Später wurde es von verschiedenen Eigentümern genutzt, darunter der Textilunternehmer Johann Christian von Weiß und sein Neffe Freiherr Henry Joseph Swaine. Bis 1994 stand das Schloss leer, wurde aber anschließend restauriert und heute als Kulturdenkmal genutzt. Im Schloss und seiner Umgebung gibt es historische Räume, die heute als Jugendklub und Kulturzentrum genutzt werden. Die Anlage umfasst einen Park, eine Quelle, eine Grotte sowie verschiedene Nebengebäude wie die Lindenmühle und den Lange Bau. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Altensteiner Höhle und die umliegenden Bergregionen. Die Geschichte des Schlosses spiegelt die Entwicklung der Region vom Bergbau zur Textilindustrie wider.

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Art
Schloss
Ort
Bad Liebenstein
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Thüringen

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