Schloss Hildburghausen

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Schloss Hildburghausen

Schloss in Deutschland

Das Schloss Hildburghausen steht in der gleichnamigen Stadt in Thüringen und war von 1695 bis 1826 die Residenz der Herzöge von Sachsen-Hildburghausen. Es lag am südwestlichen Rand der Innenstadt auf dem Gelände einer ehemaligen Wasserburg. Die barocke Anlage war hufeisenförmig, dreigeschossig und umfasste einen Hauptbau mit zwei Seitenflügeln, die einen Ehrenhof umschlossen. Die Fassade war durch rechteckige Fenster, einfache Steingewände und ein Satteldach gekennzeichnet. Das Schloss wurde 1685 begonnen und 1695 fertiggestellt. Es war mit drei Hauptsälen, Audienzzimmern und Stuckaturarbeiten ausgestattet. Die Schlosskirche wurde 1705 eingeweiht, und der größte Saal diente als Redouten- und Theatersaal. Das Schloss erlitt mehrfach Schäden durch Blitzschläge und wurde 1945 durch Artilleriebeschuss zerstört. Nach dem Krieg wurde es abgerissen, und auf dem Areal entstand später ein Einkaufszentrum. Der Schlosspark wurde ab 1700 angelegt und bis 1720 fertiggestellt. Er war mit Grotten, Quellen und Pavillons ausgestattet und wurde 1792–1806 in einen englischen Landschaftspark umgewandelt. Das Luisendenkmal von 1811 steht im Zentrum des Parks. Der Park wurde 1867 als Exerzierplatz genutzt und 1890 der Stadt übergeben. Zwischen 1990 und 1993 wurden die Brücken saniert, um den Zugang zu ermöglichen.

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Art
Schloss, Königlicher Palast
Ort
Hildburghausen
Adresse
Johann-Sebastian-Bach-Platz, 98646 Hildburghausen
Architekt
Christian Richter

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