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Schloss Seggerde
Schloss in Oebisfelde-Weferlingen, Landkreis Börde, Sachsen-Anhalt
Das Schloss Seggerde ist ein ehemaliges Gutshaus im Ortsteil Seggerde der Gemeinde Oebisfelde-Weferlingen in Sachsen-Anhalt. Es liegt an der Aller und wurde im Klassizismus-Stil zwischen 1833 und 1838 von Werner Friedrich Julius Stephan von Spiegel umgebaut. Die Anlage entstand ursprünglich als Wasserburg, die im 13. Jahrhundert errichtet wurde und im 16. Jahrhundert von Statius von Münchhausen erworben wurde. Das Schloss war bis 1945 Eigentum der Familie von Davier, die es nach dem Zweiten Weltkrieg durch Zwangsenteignung verlor. In der Nachkriegszeit diente das Schloss verschiedenen Zwecken, darunter als Lungenheilanstalt und Kinderkrippe. Seit der Wiedervereinigung ist die Familie von Davier wieder Eigentümerin. Der Schlosspark war bis 2017 Teil des Parkverbunds „Gartenträume Sachsen-Anhalt“ und wird gelegentlich für Konzerte genutzt. Der Schlosspark umschließt das Schloss von drei Seiten und beinhaltet zwei Seen, eine Orangerie und ein Palmenhaus. Die Wassergräben sind Zeugnisse der ursprünglichen Wasserburg. Die Anlage ist Teil der Geschichte des Ritterguts Seggerde, das bis 1892 von der Familie von Spiegel zu Peckelsheim verwaltet wurde. Die Räume und Wege des Schlosses sind mit historischen Elementen und Landschaftsarchitektur versehen.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Seggerde
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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