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Kartäuserkloster St. Alban, Trier, später in Merzlich (heute Konz-Karthaus)
Kloster in Deutschland
Das Kloster Karthaus in Konz ist ein ehemaliges Kartäuserkloster, das ursprünglich in Trier gegründet wurde und später nach Merzlich verlegt wurde. Es liegt heute im Stadtteil Konz-Karthaus an der Mosel in Rheinland-Pfalz und ist eine Station des rheinischen Jakobswegs. Die Anlage wurde im 17. Jahrhundert aufgegeben und 1804 abgerissen, ehe sie 1855 von Franziskanerinnen erworben und als Kloster wiederhergestellt wurde. Das Kloster war bis zur Französischen Revolution bestehend und wurde 1804 auf Abbruch versteigert. Die heutige Kirche St. Johann dient als Pfarrkirche, während die Klostergebäude als Bürgerhaus und Kulturzentrum genutzt werden. Die Turnhalle der Anlage wird von der Grundschule St. Johann und dem Verein Tischtennisfreunde Konz für Sportaktivitäten genutzt. Die Anlage wurde mehrfach renoviert, zuletzt 1987. Die Klosteranlage folgt dem Plan der Karthause von Bosserville und besteht aus einer einschiffigen Kirche mit Flügeln, von denen nur der Südflügel erhalten blieb. Die Kirchenfassade stammt vom Wiederaufbau 1885–1887 und ist an die ursprünglichen Pläne angelehnt. Im Inneren sind ionische Pilaster und rippenlose Kreuzgewölbe vorhanden. Von der Ausstattung sind der Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert sowie ein Seitenaltar erhalten.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Konz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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