Mönchsdeggingen

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SchwabenBezirk Schwaben

Mönchsdeggingen

Gemeinde in Deutschland

Mönchsdeggingen liegt am Südrand des Nördlinger Rieses und grenzt im Süden an den Landkreis Dillingen. Geologisch gehört das Gebiet zur Riesalb, dem östlichsten Ausläufer der Schwäbischen Alb. Die Gemeinde besteht aus sieben Gemeindeteilen, darunter Merzingen, Mönchsdeggingen, Rohrbach und Schaffhausen. Auf dem Gemeindegebiet gibt es mehrere Gemarkungen, wobei die Gemarkung Mönchsdeggingen die größte Fläche hat. Deggingen wurde erstmals 1007 in einer Urkunde erwähnt und war ursprünglich ein Reichs- oder Ottonisches Hausgut. Das Kloster hatte umfangreiche Rechte und besaß große Güter im Dorf. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort schwer zerstört. 1684 wurden vertriebene Juden angesiedelt, die den Ort nachhaltig prägten. 1802 wurde das Kloster aufgelöst, und der Ort kam zum Königreich Bayern. 1930 wurde der Name der Gemeinde offiziell in Mönchsdeggingen geändert. Mönchsdeggingen ist bekannt für das Kloster, das heute als Noviziat der Missionare von Mariannhill dient. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Burgstall Thurneck, die ehemalige Synagoge und der jüdische Friedhof. Die Gemeinde zählt auch den Prälatenweiher und den Kühsteinfelsen mit einem Geotop-Lehrpfad. Die evangelische Kirche St. Nikolaus in Untermagerbein und die Pfarrkirche St. Georg sind weitere wichtige Bauwerke.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Donau-Ries
Seehöhe
435 m
Zdroje:Mönchsdeggingen (CC0-1.0)

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