Gamsenmauer, mittelalterliche Talsperre

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Kanton WallisBezirk Kanton Wallis

Gamsenmauer, mittelalterliche Talsperre

Archäologische Stätte und mittelalterliche Letzi in Gamsen im Kanton Wallis, Schweiz

Die Gamsenmauer ist eine mittelalterliche Talsperre in Gamsen bei Brig-Glis im Wallis. Sie wurde zwischen 1352 und 1355 als Verteidigungsanlage errichtet und gilt als besterhaltene Letzi der Schweiz. Die Mauer war Teil der Grenze zwischen Ober- und Unterwallis und diente der Abwehr der Savoyer. Sie war bis 1388 in Betrieb, als die Oberwalliser eine entscheidende Schlacht in Visp gewannen. Die Mauer war ursprünglich zwei Kilometer lang und bis zu sechs Meter hoch. Sie war mit Zinnen, Wehrgängen und Türmen ausgestattet und hatte eine Flankierung gegen Westen, um die Verteidigung zu verbessern. Die Gamsa floss westlich entlang der Mauer und fungierte als Burggraben. Die Mauer diente nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zur Erhebung von Zöllen, zur Schutzfunktion gegen Seuchen und Viehdiebstahl sowie zur Vermeidung von Überflutungen. Besucher können die Mauer entlang der Landstrasse bewandern und an Infotafeln Informationen zu ihrer Geschichte und Funktion finden. Das renovierte Suste dient als Informationszentrum. Die Stiftung Landmauer Gamsen kümmert sich um die Erhaltung und Pflege der Anlage. Die Mauer markiert die ehemalige Herrschaftsgrenze der Herren von Attinghausen.

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Art
Talsperre (Burg), Archäologische Stätte
Ort
Brig-Glis
Adresse
Sandweg, 3900 Gamsen
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung

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