Castello Scaligero di Malcesine
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Das Castello Scaligero von Malcesine steht auf einem Felssporn am Nordostufer des Gardasees, im Ortskern von Malcesine in der Provinz Verona. Die Mauern folgen dem unregelmäßigen Verlauf des Felsens, sodass die Anlage aus mehreren Höfen auf verschiedenen Ebenen besteht; der Bergfried ragt rund siebzig Meter über den See. Die Ursprünge liegen wohl bei den Langobarden in der Mitte des ersten Jahrtausends; um 590 wurde die Burg von den Franken zerstört und wieder aufgebaut. Zwischen 1277 und 1387 gehörte sie der Veroneser Familie della Scala, die ihr den Namen gab, danach den Visconti, Venedig, den Franzosen unter Bonaparte und schließlich bis 1798 den Österreichern. Das ungleichmäßige Mauerwerk zeigt bis heute die verschiedenen Bauphasen. Bekannt wurde die Burg durch Goethe, der sie 1786 zeichnete und dabei von Einheimischen für einen Spion gehalten wurde — die Episode aus seiner "Italienischen Reise" machte Malcesine in Deutschland bekannt. Seit 1902 steht die Anlage als Nationaldenkmal unter Schutz, 2017 ging sie in den Besitz der Gemeinde über. Heute beherbergt sie ein Museum mit naturkundlicher Sammlung und einer Abteilung zur Fischerei am Gardasee. Von den Höfen und vom Turm reicht der Blick über den See bis zum gegenüberliegenden Ufer und hinauf zum Monte Baldo.
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V okolí
- Castello scaligero15 m
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