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Schloss Lebusa
Schloss im Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg
Das Schloss Lebusa liegt im brandenburgischen Ort Lebusa im Landkreis Elbe-Elster. Es steht am Dorfrand in der Nähe der Dorfkirche und wird vom Schlosspark umgeben. Das Herrenhaus ist eine zweigeschossige Vierflügelanlage mit Innenhof, die Flügel stehen nicht rechtwinklig zueinander. Die Zufahrt führt zum Haupteingang, der mit farblich hervorgehobener Fensterachse ausgestattet ist. Im Süden des Schlosses befindet sich ein Wirtschaftshof, und im Westen der Schlosspark. Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert als Wasserburg errichtet und stand bis 1908 unter Flammen. 1910 wurde es wieder aufgebaut, wobei das Dach und die Innenausstattung verändert wurden. Julius von Bodenhausen war Bauherr und politischer Akteur. Das Schloss und das Land wurden 1945 enteignet und 1998 von der Familie v. Erichsen erworben. Die Flächen um das Schloss umfassten bis in die 1920er Jahre mehrere Rittergüter mit insgesamt über 1.500 Hektar. Der Park um das Schloss entstand im 17. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert umgestaltet. Dabei wurde der Schlossgraben verfüllt und der Teich natürlicher gestaltet. Nebengebäude wurden abgerissen, und Parkwege sowie Hecken wurden angelegt. Der Park beherbergt einen Bestand aus alten Bäumen, der den Charakter der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bewahrt.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Lebusa
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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