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Fürstengrab von Gommern
archäologische Stätte in Deutschland
Das Fürstengrab von Gommern liegt auf einer Düne am Gerstenberg in Gommern, im Landkreis Jerichower Land. Es handelt sich um ein reiches und gut erhaltenes Gräber aus der römischen Kaiserzeit, das 1990 von ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern entdeckt wurde. Die Grabkammer war aus Holz und maß 2 × 3 Meter. Die Bestattung stammt von einem Mann im Alter von 25 bis 30 Jahren, der im 3. Jahrhundert n. Chr. starb. Die Funde beinhalten Gold, Silber, Bronze, Glas und Holz, was auf eine hohe Stellung der Beisetzung deutet. Ein großer Prunkschild, aus einem römischen Silbergefäß gefertigt, sowie Münzen, Glasgefäße und ein bronzener Dreifuß zeigen Verbindungen zum Römischen Reich. Ein Ledergürtel mit Blattgoldverzierungen und germanischer Fertigung unterstreicht die Kultur der Region. Die Ausgrabung dauerte zehn Jahre und wurde in der Ausstellung „Gold für die Ewigkeit“ im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) gezeigt. Die Ausgrabung führte zur Entdeckung einer hölzernen Grabkammer und zahlreicher wertvoller Funde, darunter ein Prunkschild, Münzen und einen Ledergürtel. Die Restaurierung der Funde dauerte zehn Jahre. Die Ausstellung der Funde in Halle (Saale) ermöglichte Einblicke in die Kultur und den Reichtum der Region. Die Beigaben zeigen sowohl römische als auch germanische Einflüsse und verdeutlichen den kulturellen Austausch der Zeit.
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- Art
- Kammergrab, Archäologische Stätte
- Ort
- Gommern
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