Pałac Edwarda Herbsta

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Hrady

Pałac Edwarda Herbsta

Palast in Polen

Die Villa Edwarda Herbsta in Starym Widzew bei Lodz wurde im Stil des Neorenaissances im Jahr 1875–1877 nach dem Entwurf von Hilary Maevsky gebaut. Sie liegt an der Kreuzung der heutigen ul. biskupa Tymienieckiego und ul. Przędzalniana. In der Nähe befand sich ein Werkstattgelände und die Wohnstätte der Arbeiter am Xenzymschleifwerk. Das Gebäude ist zweistöckig, quadratisch geformt und hat einen Satteldach mit Balustrade. Die Villa war bis Ende 1941 im Besitz der Familie Herbsta. Edward und Matylda Herbsta zogen 1919 nach Sopot, ihr Sohn Leon und seine Frau Aleksandra lebten bis 1941 in der Villa. Nach Leons Tod 1942 kehrte Aleksandra nach Lodz zurück und später nach Berlin. 2013 fand eine symbolische Rückkehr der Villa in Form eines Porträts statt. 1990 erhielt das Museum der Kunst in Lodz die Villa als Ausstellungsraum, und 2013 wurde sie nach umfassender Renovierung als „Museum-Palast Herbsta“ wiedereröffnet. Die Villa beherbergt heute eine Ausstellung zur Wohnkultur der lokalen Industrielleneliten. In der ehemaligen Stallung wurde eine Galerie für alte Malerei eingerichtet. Der Wintergarten und der Garten neben der Villa wurden restauriert. Die Räume sind nach historischen Dokumenten rekonstruiert worden. Die Villa ist ein Teil der kulturellen Landschaft Lodz und dient als Ausstellungsstätte für polnische und europäische Malerei.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Palast
Ort
Stary Widzew
Adresse
ul. Przędzalniana 72, Łódź
Baustil
Neorenaissance
Architekt
Hilary Majewski
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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