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Colonia Claudia Ara Agrippinensium
römische Kolonie im Rheinland, aus der sich die heutige Stadt Köln entwickelt hat
Die Colonia Claudia Ara Agrippinensium war eine römische Kolonie, aus der sich Köln entwickelte. Sie lag am linken Ufer der Kölner Bucht, an einer strategisch günstigen Stelle am Rhein. Die Stadt war Hauptstadt der Provinz Germania inferior und später der Provinz Germania secunda. Sie war zudem Hauptquartier des niedergermanischen Heeres und zentral für den Handel und die militärische Kontrolle der Region. Die CCAA wurde im Jahr 50 n. Chr. von Kaiser Claudius zur colonia erhoben und nach seiner Gattin Agrippina benannt. Die Stadt profitierte von den Rechten der colonia, darunter römische Bürgerrechte und Ius Italicum. In ihrer Blütezeit war sie eine der bedeutendsten Städte des Römischen Reichs und hatte eine Bevölkerung von etwa 20.000 Menschen. Die Stadtmauer, die um 70 n. Chr. errichtet wurde, umschloss ein Gebiet von rund einem Quadratkilometer. In der antiken Stadt gab es zahlreiche Räume und Anlagen, darunter den Altar der Ubier, das römische Stadttor mit der Inschrift CCAA und die römische Stadtmauer. Die Stadt war auch ein Zentrum des Handels und der Militärstrategie. Die Umgebung umfasste den Rhein, die Rhein-Insel und die Vorstadt, in der später die mittelalterliche Stadterweiterung stattfand. Die archäologischen Funde belegen die Bedeutung der CCAA als zentraler Ort der römischen Präsenz im Rheinland.
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- Art
- Kolonie, Archäologische Stätte, Colonia
- Ort
- Köln
- Denkmalstatus
- Teil einer UNESCO Welterbestätte
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