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Friedländer Tor
Stadttor in Neubrandenburg, Mecklenburg-Vorpommern
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Das Friedländer Tor in Neubrandenburg ist ein Stadttor aus der norddeutschen Backsteingotik, erbaut im 14. Jahrhundert. Es gehört zu den vier ursprünglichen Stadttoren und ist das nordöstliche sowie am besten erhaltene. Das Tor schützte die Stadt in Richtung Pommern und wurde im Dreißigjährigen Krieg von General Tilly erobert. Es besteht aus einem Haupttor und einem Vortor, die durch Fachwerkbauten verbunden sind. Das Tor ist ein bedeutendes historisches Bauwerk mit einem polygonalen Treppenturm und einem Vortor mit Satteldach. Die ehemaligen Torschreiber- und Zollhäuser beherbergen heute ein Café und ein Standesamt. Zudem gibt es eine Galerie und einen Klubraum im Haupttor. Der Zingel, ein Schutzgebäude vor der Toranlage, war mit Stichbogennischen und Schießscharten ausgestattet und wurde im 19. Jahrhundert abgebrochen. Die Anlage umfasst zwei Tore, die durch Zwingermauern verbunden waren, und bietet Ausblicke auf die Stadt. Die Umgebung um das Tor ist geprägt von historischen Bauten und der Stadtsilhouette. Die Anlage ist Teil der städtischen Landschaft und vermittelt einen Eindruck von der mittelalterlichen Stadtstruktur.
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- Art
- Stadttor
- Ort
- Neubrandenburg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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