Benediktiner-Doppelkloster Marienthal
ehemaliges Kloster in Ostfriesland, Deutschland
Das Kloster Marienthal in Norden war ein Benediktiner-Doppelkloster, das im Norden Ostfrieslands lag. Es war ein Teil des Benediktinerordens und wurde als Schutzpatronin Maria geweiht. Die genaue Gründung ist unbekannt, aber es wird 1255 erstmals erwähnt. Das Kloster war ein Zentrum der Benediktiner und diente als Hauskloster der Grafenfamilie Cirksena. Das Kloster war bis 1555 bestehend, bis es durch die Reformation säkularisiert wurde. Es war ein bedeutendes Zentrum, dessen Äbte in wichtigen Dokumenten als Zeugen auftraten. Die Grafenfamilie Cirksena nutzte das Kloster als Familienkloster und brachte ihre unverheirateten Töchter dort unter. Die Kirche und die Gebäude wurden nach der Reformation zerstört, und das Areal wurde später zu einem Altenwohnheim umfunktioniert. Besucher können heute die Reste der ehemaligen Klostermauer und die Straße Am Zingel besichtigen, die auf die Umzäunung des Klosters hinweist. Die Stätte ist Teil der Stadt Norden und bietet einen Einblick in die Geschichte des Benediktinerordens in Ostfriesland. Die ehemalige Klosterkirche und andere Gebäude sind nicht mehr erhalten, doch die historische Bedeutung des Klosters bleibt spürbar.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Norden
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