Galtür

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TirolBezirk Landeck

Galtür

Gemeinde im Bezirk Landeck, Tirol

Galtür liegt im hinteren Paznaun, in einer Talweitung zwischen der Silvretta im Süden und der Verwallgruppe im Norden, an der Grenze zu Vorarlberg. Der Vermuntbach und der Jambach fließen hier zur Trisanna zusammen. Der Augstenberg mit 3228 m ü. A. ist der höchste Punkt der Gemeinde. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortschaften und Weiler, darunter Aussertschafein, Gampele und Wirl. Sie gehört zum Gerichtsbezirk Landeck. Galtür wurde von rätoromanischen, alemannischen und bairisch-tiroler Siedlern besiedelt. Die romanischen Siedler kultivierten die Almen und hatten Zinsverpflichtungen gegenüber Grundherren. Die Verbindung mit dem Engadin war stark, wodurch Handelswege entstanden. Im 13. Jahrhundert zog die Walserbevölkerung ein, und die Kirche wurde 1383 geweiht. Im 18. Jahrhundert wurde Galtür zu einem Wallfahrtsort, und die Kirche wurde im Barockstil umgebaut. Im 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde durch Straßenverbindungen entdeckt, was den Tourismus förderte. Galtür ist bekannt für die Katholische Pfarrkirche Mariä Geburt, die Kapelle hl. Martin in Tschafein und das Alpinarium, das die Lawinenkatastrophe von 1999 dokumentiert. Die Gemeinde ist ein Zentrum für Winter- und Sommerurlauber mit Skigebiet, Wanderwegen und Mountainbike-Tracks. Das Tourismusangebot umfasst auch ein Sport- und Kulturzentrum mit Hallenbad, Tennis und Kegelbahnen. Die Gemeinde hat eine reiche kulturelle Geschichte und ist ein Ort der Vielfalt und Tradition.

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Art
Landgemeinde in Österreich, Gemeinde in Österreich
Ort
Bezirk Landeck
Seehöhe
1584 m
Zdroje:Galtür (CC0-1.0)

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