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Augustinerchorherrenstift Herrenleichnam
nicht erhaltenes Kirchengebäude in Köln
Das Kloster Herrenleichnam war ein Augustiner-Chorherrenstift am Klingelpütz in Köln. Es entstand 1426 durch Unterstützung des Erzbischofs Dietrich II. von Moers und wurde 1451 in die Windesheimer Kongregation aufgenommen. Die Kirche wurde 1435 geweiht und später durch Kapellen und Gebäude erweitert. 1787 wurde der Konvent aufgelöst, und das Gelände diente später als Gefängnis. Das Kloster war bis 1805 ein bedeutendes religiöses Zentrum, das durch Wallfahrten und Stiftungen angewachsen war. Die Kirche wurde 1805 niedergelegt, und das Gelände wurde 1822–36 von Preußen als Gefängnis genutzt. Fragmente der mittelalterlichen Glasflügel gelangten in den Kölner Dom und wurden dort als Gnadenstuhlfenster verbaut. Besucher können die Ruine der Kirche und die umliegenden Gebäude besichtigen, die Teil des ehemaligen Klostergeländes sind. Die Lage am Klingelpütz bietet Ausblicke auf die Stadt und die Rheinufer. Die historischen Spuren der Kirche und des Klosters sind in der Umgebung sichtbar, insbesondere im Zusammenhang mit dem Kölner Dom.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Köln
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