Burg Kalden

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HradySchwabenBezirk Schwaben

Burg Kalden

Burgruine in Deutschland

Die Burg Kalden, auch Neu-Kalden genannt, ist eine Burgruine auf 710 m ü. NHN nördlich von Altusried im schwäbischen Landkreis Oberallgäu. Sie steht auf einem Vorgebirge 90 Meter über der Iller und wurde im Mittelalter durch Felsrutschungen und geologische Instabilität stark beschädigt. Die Anlage war ursprünglich als Burg Alt-Kalden bekannt und wurde 1515 durch einen Neubau 300 Meter südlich als Neu-Kalden errichtet. Die Burg Kalden hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Das Geschlecht der Callindin stand in stiftkemptischen Diensten, und 1384 ging die Burg an die Herren von Rothenstein. 1515 baute Joachim von Pappenheim das Schloss Neu-Kalden, das 1692 an das Fürststift Kempten veräußert wurde. Die Marktgemeinde Altusried erwarb das Ruinengelände 1985. Die Ruine besteht aus einem 25 bis 30 Meter breiten Halsgraben, der den Burgplatz von der Hochebene trennt. Ein Rundturm mit 6 Meter Außendurchmesser flankiert den Zugang zum Burgplateau. Die Mauerreste zeigen ein Mischmauerwerk aus Bachkatzen, Nagelfluhbrocken und Sandsteinbruch. Westlich des Turmes finden sich weitere Mauerreste, und parallel verlaufende Mauerzüge deuten auf hausartige Bauten hin. Die ehemalige Burg Alt-Kalden liegt 300 Meter nördlich des Plateaus und ist schwer erreichbar.

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Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Altusried
Adresse
Kalden,Ruine Kalden
Erbaut
1515
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Zdroje:Burg Kalden (CC0-1.0)

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