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Kloster Althaldensleben
Kloster in Deutschland
Das Kloster Althaldensleben war ein Zisterzienserinnenkloster in der Nähe von Haldensleben in Sachsen-Anhalt. Es wurde 1228 von Erzbischof Albrecht I. von Magdeburg gegründet und war bis 1810 bestehen. Die letzte Äbtissin, Ludovica Dederich, starb 1812 in Althaldensleben und wurde in der St.-Annen-Kapelle beigesetzt. Das Kloster wurde 1810 an den Magdeburger Unternehmer Johann Gottlob Nathusius verkauft, der später auch Schloss Hundisburg erwarb. Die Anlage wurde 1945 zur sowjetischen Wirtschaft erklärt und 1952 für eine Volks- und Berufsschule genutzt. 1996 bis 2000 wurde das Objekt saniert und heute als Berufsschulzentrum genutzt. Das Kloster war bis zur Aufhebung 1810 ein zentrales katholischer und evangelischer Gottesdienstort. Die Kirche wurde 1708 in einen katholischen und einen evangelischen Teil geteilt. Nach der Aufhebung blieb das Gebäude erhalten und wurde später zum Herrenhaus umfunktioniert. Die Anlage umfasst das Klostergebäude, den Klostergutshof, die Ober- und Untermühle sowie die ehemalige Fabrik und Gutsarbeiterhäuser. Die Gesamtanlage ist als Baudenkmal mit der Erfassungsnummer 094 84394 eingetragen und gilt als kultur- und kirchenhistorisch sowie wirtschaftsgeschichtlich bedeutend. In Althaldensleben gibt es heute ein Berufsschulzentrum, das 1996 bis 2000 saniert wurde. Das um das Kloster entstandene Dorf wurde 1938 mit der Stadt Neuhaldensleben vereint. Die Archivalien des Klosters sind seit 1945 im Landesarchiv Sachsen-Anhalt verwahrt. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, darunter das Klostergebäude, den Gutshof und die ehemaligen Wirtschaftsgebäude. Die Gesamtanlage ist als Baudenkmal mit historischer Bedeutung eingetragen.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Haldensleben
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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