Klášter Saint-Antoine-des-Champs

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Kláštery

Klášter Saint-Antoine-des-Champs

Kloster in Frankreich

Die Abtei Saint-Antoine-des-Champs, heute Hôpital Saint-Antoine, liegt im 12. Arrondissement von Paris. Sie war im Mittelalter ein zentraler Ort der Region, die heute als Faubourg Saint-Antoine bekannt ist. Ursprünglich lag der Standort in Sumpfgebiet, das durch Bäche und die Römerstraße durchquert wurde. 1198 wurde hier eine Einsiedelei für Frauen gegründet, die 1204 zur Zisterzienserinnenabtei umgewandelt wurde. Die Abtei wurde 1229 zur königlichen Abtei ernannt und entwickelte sich zu einem Zentrum der Handwerker und Handel. Die Abtei war bis 1790 ein bedeutender Ort, der über 50 Straßenzüge umfasste. 1767 baute der Architekt Nicolas Lenoir das Pfarreigebäude aus und errichtete das Quartier Aligre. 1790 wurde die Abtei aufgelöst, und 1791 wurde sie zum Nationaleigentum erklärt. 1802 wurde sie zum Hôpital Saint-Antoine umbenannt. Von der Abtei ist nur der Pavillon de l’Horloge erhalten geblieben. Die Abtei wurde von 48 Äbtissinnen geleitet, darunter Agnès II. Mauvoisin (1233–1240), Jeanne V. de Longuejoue (1525–1542) und Marie II. Le Bouthilier (1636–1652). Zwei Töchter des Parlementspräsidenten Mathieu Molé sowie Marie-Anne-Éléonore de Bourbon-Condé (1723–1760) und Gabrielle-Charlotte de Beauvau-Craon, die letzte Äbtissin, regierten die Abtei. Die Abtei war ein Zentrum der religiösen und gesellschaftlichen Entwicklung im Pariser Raum.

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Art
zerstörtes Gebäude oder Bauwerk, Abtei
Ort
Paris

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