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Villa Negroni mit Park, Oratorium und Beinhaus
Villa mit Nebengebäuden in Vezia im Kanton Tessin, Schweiz
Die Villa Negroni in Vezia im Kanton Tessin wurde im 18. Jahrhundert erbaut und zählt zu den prachtvollsten Villen des Tessins. Sie umfasst ein Hauptgebäude, einen Park, eine Kapelle und ein Mausoleum. Das Ensemble steht unter Denkmalschutz und ist in das Schweizerische Inventar der Kulturgüter eingetragen. Die Villa wurde mehrfach erweitert und restauriert, zuletzt 1996. Die Villa beherbergte im 19. Jahrhundert bedeutende Persönlichkeiten wie Giuseppe Verdi und Antonio Fogazzaro. Das Mausoleum wurde für drei Freiheitskämpfer des Risorgimento errichtet und beherbergte bis 1895 die Urne mit dem Herz des polnischen Nationalhelden Tadeusz Kościuszko. 1976 erwarb die Gemeinde Lugano die Villa, restaurierte sie und nutzte sie ab 1990 als Sitz des Studienzentrums für das Bankwesen. Der Park der Villa ist in einen italienischen und einen englischen Garten unterteilt, wobei der italienische Teil von 1910 bis 1920 angelegt wurde. Die Kapelle San Giuseppe vor dem Eingang der Villa enthält Gemälde von Aligi Sassu und eine Quadraturmalerei. Das Mausoleum der Familie steht im Park und ist durch ein prächtiges Tor mit Adlern und Putten zugänglich. Die Villa ist an der Via Morosini 1 gelegen und trägt die Nummer 05764 im Schweizerischen Inventar.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Villa, Beinhaus, Park, Bauwerk, Oratorium
- Ort
- Vezia
- Adresse
- Via Morosini 1, 6943 Vezia
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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