Glienicke/Nordbahn

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Landkreis OberhavelBezirk Landkreis Oberhavel

Glienicke/Nordbahn

Gemeinde in Deutschland

Glienicke/Nordbahn ist eine Gemeinde im Landkreis Oberhavel, direkt an der nördlichen Grenze Berlins gelegen. Sie grenzt im Süden und Westen an den Berliner Bezirk Reinickendorf und ist durch die Berliner Mauer im Zweiten Weltkrieg geprägt. Der Ortskern ist ein typisches Angerdorf, mit der höchsten Erhebung des Lange Bergs. Die Gemeinde ist mit den Berliner Stadtteilen Hermsdorf und Frohnau verbunden und hat keine amtlich ausgewiesenen Ortsteile. Die Gemeinde war während der DDR-Zeit Ausgangspunkt von Fluchttunneln, darunter der Aagaard-Tunnel, der 2011 archäologisch untersucht wurde. 1963 flohen 13 Menschen durch den Tunnel nach West-Berlin. Glienicke wuchs in der Zeit nach 1945 stark, erreichte 1910 bereits 912 Einwohner und stieg bis 1934 auf knapp 4000. 2011 wurde die 11.111te Einwohnerin begrüßt. Die Gemeinde blieb amtsfrei, nachdem eine Volksabstimmung 1991 und 1992 die Eingliederung in Berlin oder das Amt Schildow ablehnte. In Glienicke/Nordbahn gibt es zahlreiche historische Bauten und Denkmäler, darunter die evangelische Dorfkirche, das Rathaus und die Gedenksteine für Opfer des Nationalsozialismus. Die Gemeinde verfügt über eine Gedenk- und Begräbnisstätte für die Opfer des Faschismus und Stolpersteine für verfolgte Menschen. Jährlich findet ein Herbstfest am Dorfteich statt, und die Gemeinde hat eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Plobannalec-Lesconil. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, mit Busverbindungen zu Berlin und einer starken Sportinfrastruktur.

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Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Oberhavel
Seehöhe
47 m

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