📷 Obrázek: Wikimedia Commons
Eibiswald
Marktgemeinde im Bezirk Deutschlandsberg, Steiermark
Eibiswald liegt im weststeirischen Saggautal, am Kreuzungspunkt der Südsteirischen Grenzstraße B 69 und der Radlpassstraße B 76. Das Gemeindegebiet umfasst den gesamten Süden des Bezirks Deutschlandsberg und grenzt an acht Nachbargemeinden, davon eine im Bezirk Leibnitz, zwei im Kärntner Bezirk Wolfsberg und drei in Slowenien. Die Gemeinde ist Teil der steiermärkischen Gemeindestrukturreform und besteht seit 2015 aus mehreren zusammengeschlossenen Ortschaften, darunter Aibl, Großradl, Pitschgau und Soboth. Die Geschichte von Eibiswald reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, als erste Siedlungsspuren entdeckt wurden. Im 12. Jahrhundert wurde die Burg „Ybanswalde“ erwähnt, und der Markt wurde 1290 urkundlich genannt. Die Familie derer von Eibiswald prägte die Region im Renaissancestil, bis das Geschlecht 1674 erlosch. Im 18. Jahrhundert war der Markt von Unruhen und Diebstählen betroffen, die durch die Bewegung von „armen Soldatenkinder“ ausgelöst wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Eibiswald Schauplatz von Partisanenkämpfen. Eibiswald ist bekannt für seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten, darunter die Pfarrkirche Maria im Dorn, das Lerchhaus als ältestes Markthaus und das Kloepfer- und Heimatmuseum. Die Gemeinde verfügt über ein eigenes Lichtspielhaus und mehrere Messkapellen. Die Pfarrkirche St. Oswald ob Eibiswald und die Pfarrkirche Soboth sind weitere wichtige religiöse Stätten. Die Gemeinde ist auch für ihre Wanderwege und das Weitwandermuseum bekannt.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
- Ort
- Bezirk Deutschlandsberg
- Seehöhe
- 362 m
V okolí
- Museum im Kloepferhaus64 m
- Fassade139 m
- Pfarrhof Eibiswald172 m
- Kloepferkeller182 m
- Marktbrunnen142 m
- Pfarrkirche Eibiswald201 m
QR-Code