Dolmen von Lottorf-Ost
archäologische Stätte in Deutschland
Der Dolmen von Lottorf-Ost liegt in Schleswig-Holstein und ist ein Steinzeitdenkmal der Trichterbecherkultur. Er wurde zwischen 3500 und 2800 v. Chr. errichtet und zählt zu den Neolithischen Monumenten. Die Kammer ist etwa 2,0 m lang und 1,8 m breit, mit zehn Tragsteinen, die fast senkrecht stehen. Die Westseite besteht aus zwei länglichen Tragsteinen, die leicht geknickt sind, während die Ostseite aus drei bogenförmig aufgestellten Steinen besteht. Der Dolmen ist Teil der nordischen Megalitharchitektur und zeigt eine komplexe Bauweise. Die Kammersteine haben glatte Seiten, die zum Innenraum zeigen, und das Bodenpflaster besteht aus Steinplatten und gebranntem Flintstein. Die Kammer war ursprünglich von einem niedrigen Hügel umgeben, der mehrfach erweitert wurde. Die Struktur ist in die alte Oberfläche eingebettet und liegt in einer Tiefe von 1,05 m. Die Ausstattung der Kammer umfasst Zwischenmauerwerk aus Quarzitplatten und eine Schutzschicht aus Steinen, Lehm und Flintstücken. Die Zugangslücke ist durch einen kurzen Gang mit zwei Tragsteinen markiert. Die Steine sind an der Basis mit kleinen Steinen verkeilt und liegen auf gleicher Höhe. Die Anlage ist ein Beispiel für die soziale Entwicklung und Ideologie der neolithischen Gesellschaften.
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- Art
- Archäologische Stätte, Dolmen
- Ort
- Lottorf
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