Guadix

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Guadix

Gemeinde in Spanien

Guadix liegt in der fruchtbaren Hochebene im Nordosten der Provinz Granada, 915 Meter über dem Meeresspiegel am Ufer des Río Guadix. Die Stadt ist umgeben von flachen Tälern und wird von den Nachbarorten Baza und Almería begrenzt. Die Region ist bekannt für ihre weiche Kalktuff- und Lössgesteine, die die Entstehung der berühmten Höhlenviertel ermöglichten. In diesen Höhlen leben bis zu 10.000 Menschen, die in traditionellen Wohnungen wohnen, die oft aus dem Gestein herausgearbeitet wurden. Guadix war bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. von den Phöniziern als Acci bekannt und wurde unter den Römern zu einer reichen Kolonie. Später wurde die Stadt durch den Prediger Torquatus zu einer der ersten christlichen Städte in Spanien. Unter den Mauren blühte Guadix auf, wurde zu einem Zentrum der Seidenherstellung und bekam ihren heutigen Namen. Die Stadt fiel 1489 in christliche Hände und wurde später durch die Katholischen Könige mit bedeutenden Bauwerken wie der Kathedrale und der Plaza Mayor ausgestattet. Das Höhlenviertel im Süden der Altstadt ist ein markantes Merkmal der Stadt, das durch die weißen Fassaden und Schornsteine auffällt. Die Altstadt umfasst die Kathedrale, die mit einer Mischung aus Gotik, Renaissance und Barock ausgestattet ist. Die Plaza Mayor, ein Renaissance-Platz aus dem 16. Jahrhundert, liegt im mittelalterlichen Judenviertel. In der Nähe befindet sich die Alcazaba, von der aus ein überblick auf das Höhlenviertel und die Sierra Nevada möglich ist. Guadix ist auch für seine Töpfer und Roma bekannt, die in den Höhlen leben und künstlerisch tätig sind.

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Art
Gemeinde in Spanien
Ort
Provinz Granada
Seehöhe
949 m
Zdroje:Guadix (CC0-1.0)

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