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Gramais
Gemeinde im Bezirk Reutte, Tirol
Gramais liegt im Bezirk Reutte in Tirol und ist die kleinste Gemeinde Österreichs. Sie umfasst den mittleren Bereich des Otterbach-Tales, eines Seitentals des Lechtals. Die Gemeinde erstreckt sich von 1170 Meter über dem Meer bis zu 2700 Meter Höhe. Sie grenzt im Süden an eine Steilstufe des Otterbachs und umfasst drei Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche sowie 44 Prozent Wald. Die Gemeinde hat eine Fläche von 32 Quadratkilometer. Der Name Gramais leitet sich vom lateinischen oder rätoromanischen Wort für grasreiche Gegend ab. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1350, als die Gemeinde als Weidefläche genutzt wurde. Im 16. Jahrhundert wurde sie eine Steuergemeinde, und 1891 wurde die Kapelle zur Pfarrkirche erhoben. Bis 2009 gab es eine eigene Volksschule, die nach einem tragischen Ereignis im Jahr 2005 stark dezimiert wurde. Gramais ist bekannt für die Katholische Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und das Heimatmuseum, das bäuerliche Werkzeuge und die Geschichte der Gemeinde zeigt. Die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft und Gastgewerbe, und der Ort ist Ausgangspunkt für Wanderungen in den Lechtaler Alpen. Die Gemeinde hat eine der höchsten Pro-Kopf-Verschuldungen Tirols, doch die Finanzlage hat sich in den letzten Jahren verbessert. Die Politik wird von einer alten Liste im Gemeinderat und seit 2022 von Stefanie Krabacher als Bürgermeisterin geleitet.
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- Art
- Gemeinde in Österreich
- Ort
- Bezirk Reutte
- Seehöhe
- 1321 m
- Website
- http://www.gramais.com/
V okolí
- Haus Zita47 m
- Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer, Friedhof mit Totenkapelle, Kriegerdenkmal113 m
- Rauthkapelle Gramais420 m
- Denkmal Pfarrer Albert Beiler2.7 km
- Potschallkopf2.5 km
- Kogelseespitze3.1 km
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