Fideris

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Region Prättigau/DavosBezirk Region Prättigau/Davos

Fideris

Gemeinde im Kanton Graubünden in der Schweiz

Fideris ist ein Dorf im mittleren Prättigau, Teil der Region Prättigau/Davos im Schweizer Kanton Graubünden. Die Gemeinde liegt auf der südlichen Talseite des Prättigaus und umfasst die Hauptsiedlung Fideris sowie die Fraktionen Strahlegg und Fideris-Au. Sie grenzt an Arosa, Conters, Jenaz, Küblis und Luzein. Das Territorium erstreckt sich vom Norden bis zur Wasserscheide gegen Schanfigg und wird von den Fideriser Heubergen eingenommen. Fideris war bis 1939 ein bedeutendes Mineralbad mit bis zu 240 Gästen gleichzeitig. Die Kirche St. Gallus wurde bis 1641 von Jenaz aus versorgt. Die Gemeinde hat eine lange Geschichte, darunter die Burg Strahlegg aus dem 13. Jahrhundert und die Germanisierung um 1530. Die Bevölkerung stieg im 20. Jahrhundert mehrfach an, wobei die Zuwanderung aus Deutschland, Portugal und Italien einen grossen Anteil hat. Im Dorfkern finden sich stattliche Bürgerhäuser, die die Zerstörungen durch die Österreicher im Jahr 1622 überstanden haben. Die reformierte Kirche aus dem 14. Jahrhundert zeigt Spätgotik und Wandmalereien. Die Ruine der Burg Strahlegg mit dem Hauptturmstumpf und Mauerresten ist ein weiteres Highlight. Die Fideriser Heuberge bietet Skilifte, Seilbahnen und ein längster Schlittelweg der Schweiz.

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Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Region Prättigau/Davos
Denkmalstatus
Schützenswertes Ortsbild der Schweiz
Seehöhe
1653 m

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