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Dominikanerinnenkloster Reutin
Kloster in Deutschland
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Das Kloster Reuthin war ein Dominikanerinnenkloster in Wildberg, im Landkreis Calw. Es wurde zwischen 1252 und 1284 von Burkhard IV. von Hohenberg gestiftet und war bis ins 16. Jahrhundert bestehend. Es war das Hauskloster der Grafen von Hohenberg, wobei viele ihrer Töchter ins Kloster kamen und ihre Mitgift spendeten. Die Anlage war wirtschaftlich stabil und spielte eine bedeutende Rolle in der Region. Das Kloster wurde 1525 während des Bauernkriegs geplündert und 1535 aufgelöst. Die Nonnen lehnten das reformatorische Bekenntnis ab, was zu einem langen Profanierungsprozess führte. Ab 1570 diente das Gebäude als Klosterhofmeisterei, bis ein Großbrand 1824 Kirche und Hauptgebäude zerstörte. Heute ist die Anlage als Heimatmuseum Wildberg genutzt, mit Ausstellungen zur Geschichte des Klosters und regionaler Kultur. Die ehemalige Klosteranlage umfasst heute das städtische Heimatmuseum, das Gewölbekeller und einen Vortragsraum. Zudem sind die Gebäude für kulturelle Zwecke wie Musikschule und Polizeidienststelle genutzt. Die Schäferei war ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor, da die Klöster ab dem 14. Jahrhundert die Wollproduktion vorantrieben. Die Schäfereiwirtschaft in Wildberg wurde 1298 urkundlich erwähnt und gilt als frühe Belege für die Entwicklung der Schafzucht in Süddeutschland.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Wildberg
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