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Akvadukt a mlýny v Barbegal
Die Barbegal-Aquädukte und Mühlen sind ein römischer Wasserstraßenkomplex in der Gemeinde Fontvieille, Bouches-du-Rhône, nahe Arles in Südfrankreich. Der Komplex liegt 12 Kilometer östlich von Arles, wo der Arles-Aquädukt eine steile Klippe passiert. Die Mühlen bestehen aus 16 Wasserrädern, die in zwei parallelen Reihen von acht Rädern angeordnet sind und eine steile Bergseite hinablaufen. Die Mühlen wurden im 2. Jahrhundert n. Chr. in Betrieb genommen und bis ins 3. Jahrhundert in Betrieb genommen. Sie wurden mit einem Durchsatz von bis zu 25 Tonnen Mehl pro Tag beliefert, was für bis zu 30.000 Einwohner von Arelate ausreichte. Die Mühlen wurden durch zwei Aquädukte versorgt, die sich nordlich des Komplexes vereinigten. Ein Schleusensystem kontrollierte den Wasserfluss zu den Mühlen. Die Mühlen wurden als Überstromwasserräder betrieben, wobei die Abflüsse mehrere Räder nacheinander antrieben. Die römischen Aquädukte dienten zudem der Versorgung der Stadt Arles mit Wasser. Die Mühlen sind Teil eines größeren Systems, das die römische Technologie und Ingenieurskunst widerspiegelt. Besucher können den Ort über eine kleine Straße erreichen, wo die Reste des Aquädukts stehen. Die Wanderung führt durch die Ruinen des Aquädukts und durch einen tiefen Felsengang, der den Eingang zur Mühle markiert. Ein weitläufiges Ackerland erstreckt sich bis zum Horizont. Das Arles Museum der Antike hat ein Rekonstruktionsmodell der Mühle. Die Ruinen sind leicht überwachsen, und man sollte vorsichtig beim Erkunden sein. Die Mühlen sind ein Zeugnis der römischen Ingenieurskunst und ihrer Nutzung von Wasser als Energiequelle.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Arles
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