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Gerényes
Gemeinde in Ungarn
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Gerényes liegt im Komitat Baranya im Süden Ungarns, eingebettet zwischen den Dörfern Komló, Kisvaszar, Ág, Tékes und Vásárosdombó. Die Gemeinde wird von der Landstraße 6546 durchquert, die von Mecsekjánosi nach Vásárosdombó führt, doch nur eine Abzweigung, die Straße 65 176, führt ins Zentrum. Von dort aus führt die gleiche Straße weiter ostwärts bis nach Ág, das als Sackgasse gilt. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Vorzeit zurück, wie Funde von Keramikscherben in den Flurstücken Csákó und Sásos belegen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Gerényes 1296 unter dem Namen Guerenesk. Ursprünglicher Besitzer war Dombó Pál, später übernahm die Familie Esterházy die Ländereien. Während der osmanischen Besatzung blieb der Ort ungarisch besiedelt. Im 18. Jahrhundert ließen sich nach Vertreibungen aus Rottenburg, Romenshaizen und Ulm evangelische Deutsche hier nieder, deren Anteil nach 1945 jedoch stark zurückging. Heute prägen vor allem die katholische Kirche aus dem 18. Jahrhundert das Ortsbild. Die Bevölkerung setzt sich aus rund 92 % Ungarn, knapp 5 % Roma und etwa 1 % Deutschen zusammen, wobei über die Hälfte keiner Konfession angehört. Die Umgebung lädt mit sanften Hügeln und landwirtschaftlich genutzten Flächen zum Spazieren ein, während die ruhige Lage abseits der Hauptstraßen Erholung verspricht.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Hegyhát
- Website
- http://www.gerenyes.hu/
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