Rittergut Bug
Schloss in Bayern, Deutschland
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Das Rittergut Bug befindet sich im heutigen Weißdorf, Teil des Landkreises Hof in Oberfranken. Ursprünglich entstand dort im Mittelalter eine Turmhügelanlage auf dem Bugberg, die als wehrhafter Ansitz diente. Später entwickelte sich eine Burg im Dorf, die vermutlich der Sicherung einer Fernstraße und einer Saalefurt diente. Eine steinerne Kemenate wurde 1502 erwähnt, bevor die Familie von Sparneck im 14. Jahrhundert die Herrschaft übernahm. Der Ort war mehrfach von Zerstörungen betroffen, etwa durch Hussiteneinfälle 1430 oder den Fränkischen Krieg 1523. Nach dem Wiederaufbau im 16. Jahrhundert wechselte das Gut mehrmals die Besitzer, darunter die Familien von Tettau und von Lindenfels. 1783 entstand ein neues Schloss, das jedoch bereits Anfang des 19. Jahrhunderts als baufällig galt. Nach einem Brand 1884 blieb nur der Südflügel erhalten, während ein Schatz aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gefunden wurde. Heute ist das Rittergut ein Gutsbetrieb mit Schäferei, der auf eine lange Tradition zurückblickt. Otto Stritzel führte den Betrieb während des Zweiten Weltkriegs zu neuer Blüte, bevor er 1972 schließen musste. Seit 1998 wird das Gelände von Lothar Ulsamer bewirtschaftet, der auch die benachbarte Schäferei führt. Ein freigelegtes Kreuzgratgewölbe aus dem 16. Jahrhundert zeugt von der historischen Bedeutung des Ortes.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Bayern
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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- Bodendenkmal in Weißdorf, #D-4-5837-006210 m
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