Villa Hinderer
Kriegsruine in der Beymestraße 16 in Berlin-Steglitz
Die Villa Hinderer ist eine Ruine aus dem Zweiten Weltkrieg, die sich auf dem Grundstück Beymestraße 16 in Steglitz-Zehlendorf befindet. Sie steht im Berliner Ortsteil Steglitz, im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Das Gebäude war ursprünglich Eigentum des Rentiers J. Stein und wurde 1927 an August Hinderer verkauft. Hinderer lebte dort bis zu seiner Verhaftung durch die Deutsche Christen im Jahr 1933. Die Villa blieb bis 1944 unbesiedelt, bis sie im März 1944 durch einen alliierten Luftangriff schwer beschädigt wurde und nicht wieder aufgebaut wurde. Die Villa war ein Zentrum der evangelischen Presse, da der Evangelische Presseverband mit Sitz in Beymestraße 8 dort tätig war. 1929 erreichte die Gesamtauflage der Printmedien des Verbandes 17.090.916 Exemplare. Hinderer war als Direktor des Verbandes tätig und wurde 1933 entlassen. Die Villa blieb bis 1944 unbesiedelt, bis sie im März 1944 durch einen alliierten Luftangriff zerstört wurde. Das Zentralarchiv für evangelisches Schrifttum, das dort untergebracht war, wurde ebenfalls zerstört. Das Gelände der Villa Hinderer ist heute von dichtem Gebüsch und Bäumen überwachsen. Die Ruine steht unverschlossen und ist sich selbst überlassen. Die umliegenden Gebäude, darunter das Gärtnerhaus Beymestraße 15 und das ehemalige Sitz der Evangelischen Presse in Beymestraße 8, wurden ebenfalls zerstört. Das Grundstück wird seit 1991 nicht mehr gepflegt, und die Ruine bleibt ein Teil der städtischen Landschaft.
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- Art
- Ruine
- Ort
- Steglitz-Zehlendorf
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