Valy u Bělčic
archäologische Stätte in Tschechien
Valy u Bělčic sind ein archäologisches Denkmal aus der Laténschen Kultur, ein ehemaliger vierseitig umgebenes Areal. Die Stätte liegt westlich des Ortes Bělčice im Okres Strakonice im Jihočeském kraje. Sie sind Teil der Viereckschanzen, die vor allem in Bayern und in geringerem Maße in der Tschechischen Republik bekannt sind. Die Anlage wurde im Jahr 1986 entdeckt und 1988 archäologisch untersucht, wodurch ihr prähistorischer Ursprung bestätigt wurde. Die Anlage hat eine Fläche von 107 × 101 Metern und ist südwestlich des Gipfels des Berges Budín (536 Meter) gelegen. Die Mauern sind auf der südlichen und westlichen Seite erhalten, während die anderen Seiten durch Abris zerstört sind. Der westliche Wall erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern. Innerhalb der Begrenzung sind nur pflanzliche Merkmale sichtbar, was auf eine mögliche Nutzung als Siedlung hinweist. Die Anlage ist Teil eines laténschen Siedlungsgebietes, das südlich des Arealen in der Nähe des Závišínského Bachs belegt ist. Die Stätte ist ein Beispiel für eine Viereckschanze, die ursprünglich als kultisches Areal galt, später aber als Siedlung interpretiert wurde. Die Anlage ist ein Zeugnis der Laténschen Kultur und zeigt die räumliche Organisation der damaligen Gesellschaft.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Archäologische Stätte, Viereckschanze
- Ort
- Bělčice
- Seehöhe
- 524 m
V okolí
🗺 Vytvořit trasu z těchto míst → ← Zpět do Bělčice ← Všechna místa v Jihočeský krajQR-Code