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Maria-Magdalenen-Kloster
Franziskanerkloster in Hamburg, das vom 13. Jahrhundert bis zur Reformation im 16. Jahrhundert bestand
Das Marien-Magdalenen-Kloster in Hamburg war ein Franziskanerkloster, das ab dem 13. Jahrhundert bis 1529 bestand. Es lag am nördlichen Rand der Stadt auf einem Geestsporn an der Unteralster. Die Anlage wurde 1231 begonnen und vergrößert, als der Reesendamm gebaut wurde. Das Kloster war Teil der Sächsischen Franziskanerprovinz und war bis 1529 ein zentraler seelsorgerischer und kirchlicher Ort in Hamburg. Das Kloster war bekannt für seine enge Verbindung zur Bevölkerung und die Betreuung von Notleidenden, Fischer und Verurteilten. Die Klosterkirche war dreischiffig und überragte andere Kirchen der Stadt. Sie hatte mehrere Nebenaltäre und wurde 1510 um ein weiteres Seitenschiff erweitert. Die Brüder predigten täglich und betreuten Kranken sowie arme Menschen. Nach der Reformation wurde das Kloster in ein Wohnstift für bedürftige Jungfrauen und Witwen umgewandelt. Die Gebäude standen bis zum Zweiten Weltkrieg und wurden danach in die Stiftung Hospital zum Heiligen Geist übernommen. Die ursprünglichen Räume wurden als „Schwesternhof“ genutzt, und das Gelände umfasste einen Friedhof und einen Garten. Die Klosterkirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, doch einige Gemälde und Altäre blieben erhalten.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Hamburg
- Erbaut
- 1300
V okolí
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