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Milengrad
Burg in Kroatien
Milengrad ist ein mittelalterliches Schloss, das sich 2 Kilometer nordwestlich vom Dorf Zajezda in der Gemeinde Budinščina im Krapina-Zagorje-Kreis in Kroatien befindet. Der Name setzt sich aus „Milen“ und „grad“ zusammen, wobei „grad“ für Burg oder Festung steht. In historischen Dokumenten wurde es unter verschiedenen Namen wie Mel(l)en, Milen und Miluan erwähnt. Die slowenische Bezeichnung „Milen vára“ oder „Mileni vár“ hat denselben Sinn. Das Schloss wurde im 13. Jahrhundert während der Herrschaft des ungarisch-kroatischen Königs Béla IV. erbaut, nachdem die Mongolen 1241–1242 eingefallen waren. 1303 schenkte König Karl Robert das Schloss der Familie Cseszneky, die es später an den Ban Mikcs verkauften. 1309 ging es an die Herkffy-Familie, und durch eine Ehe im Jahr 1536 wurde es gemeinsam von den Herkffy und Patačić-Familien besessen. Im 17. Jahrhundert zerfiel das Schloss infolge Kriegen mit den Osmanen und einem Erdbeben. Das Schloss Milengrad ist heute ein Ruinenkomplex, der die Geschichte der Region widerspiegelt. Die Ruinen liegen in der Landschaft des Krapina-Zagorje-Kreises, umgeben von Feldern und Wäldern. Die Ausblicke über die umliegende Gegend sind besonders im Frühling und Sommer besonders eindrucksvoll. Die Ruinen sind Teil der kroatischen Kulturgeschichte und bieten Einblick in die mittelalterliche Architektur und die politischen Verhältnisse der Zeit.
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- Art
- Burg
- Erbaut
- 1300
- Denkmalstatus
- Register der Kulturgüter der Republik Kroatien
- Seehöhe
- 430 m
V okolí
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- Zajezda1.8 km
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