Amesdorf

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Amesdorf

Ortsteil der Stadt Güsten

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Amesdorf ist ein Ortsteil der Stadt Güsten im Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt. Der Ort liegt am Nordrand des nördlichen Harzvorlandes, am rechten Ufer der Wipper. Westlich von Amesdorf fließt die Liethe, die bei Staßfurt in die Bode mündet. Der Ortsteil Warmsdorf, der auf der anderen Wipperseite liegt, gehörte einst zur Gemeinde Amesdorf. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. Der Ortsteil Warmsdorf wurde 1018 als Warmeresthorpe erwähnt. Die Wasserburg an der Wipper wurde 1268 belegt. 1546 fielen Burgen wie Warmsdorf dem Fürsten Georg dem Frommen zu. 1547 wurde die Burg Warmsdorf zur Residenz, und 1552 wurde sie zum Schloss umgebaut. 1619–20 hielt Wolfgang Ratke im Schlossturm fest. Die ehemalige evangelische Kirche Warmsdorfs wurde 1990 in ein Wohngebäude umfunktioniert. In Amesdorf gibt es historische Bauten wie das Schloss Warmsdorf, das heute nicht mehr als Residenz dient. Die Agrargenossenschaft Amesdorf ist der größte Arbeitgeber. Die Gemeinde wurde 2010 in die Stadt Güsten eingemeindet. Das Wappen der Grafschaft Warmsdorf wurde 1992 als Gemeindewappen genehmigt und ist heute Teil des Wappens des Hauses Anhalt.

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Art
Ortsteil
Ort
Güsten
Seehöhe
85 m

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