Châtel d’Arrufens
Schloss in der Schweiz
Die spätbronzezeitliche Höhensiedlung Châtel d’Arrufens liegt auf dem Berg Châtel bei Montricher, nordwestlich von Lausanne im Kanton Waadt. Sie befindet sich auf einer Höhe von 1390 m ü. M. und wurde zwischen 1966 und 1972 von Amateurarchäologen ausgegraben. Der Geländesporn ist durch eine Bodenerhebung befestigt und kontrolliert den Übergang zwischen dem Schweizer Mittelland und dem französischen Jura. Die Höhensiedlung war ein wichtiger Standort während der Übergangszeit von der mittleren zur späten Bronzezeit (1450–1200 v. Chr.). Hier wurde eine fast 200 m lange Kalksteinmauer errichtet, eine Bauart, die in der Schweiz erstmals festgestellt wurde. Die Funde umfassen zerscherbte Keramik, Geschirr aus Lavez, Glas sowie Metall- und Münzenfunde aus Bronze, Eisen, Blei, Silber und Gold. Die Siedlung bietet Einblick in die spätbronzezeitliche und römische Besiedlung. Die Funde belegen eine mögliche Bedrohung und den Besuch von Menschen aus einer höhersozialen, romanisierten Schicht. Die römischen Spuren deuten auf eine kurze, aber bedeutende Besiedlung während der späten Kaiserzeit. Die Ausgrabungen liefern wichtige Informationen über die kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen der Region.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Kanton Waadt
V okolí
- Châtel d’Aruffens, befestigte Siedlung der Bronze- und Römerzeit799 m
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