Fort Douaumont

📷 Obrázek: Wikimedia Commons

Fort Douaumont

detachiertes Festungswerk aus dem 19. Jahrhundert vor Verdun

Das Fort Douaumont liegt in der Region Verdun im Lothringen und war Teil der äußeren Verteidigungsanlagen der Festung Verdun. Es wurde zwischen 1885 und 1913 im Rahmen des Système Séré de Rivières erbaut und war das größte und stärkste Fort des äußeren Fortgürtels. Mit Kosten von 6,1 Millionen Gold-Francs war es deutlich teurer als andere Forts, die etwa 2,4 bis 2,9 Millionen Francs kosteten. Es war zentral in der Schlacht um Verdun und beeinflusste den Bau der Maginot-Linie. Das Fort war während des Ersten Weltkriegs mehrfach unter Beschuss und wechselte mehrere Male die Besatzung. Die Franzosen eroberten es am 24. Oktober 1916 mit Unterstützung von 400-mm-Haubitzen. Bis 1916 trafen schätzungsweise 400.000 Granaten auf das Fort, doch die Untergeschosse blieben weitgehend unbeschädigt. Die Besetzung durch die Deutschen dauerte von Februar bis Oktober 1916, wobei die Franzosen im Mai mehrere hundert deutsche Soldaten im Fort töten konnten. Das Fort wurde später als Soldatenfriedhof verwaltet und ist heute ein beliebter Besuchsort. Das Fort umfasst eine halbunterirdische Kaserne, Kasematten, Pulverlager und verschiedene Geschütztürme. Es verfügt über ein umfangreiches Stollensystem, das bis 1918 ausgebaut wurde. Die Besatzung war während des Krieges mehrfach verändert, und die Anlage wurde mehrfach unter Beschuss gesetzt. Die Kämpfe um das Fort führten zu enormen Verlusten, doch die Festung blieb in vielen Angriffen unbeschädigt. Heute ist das Fort ein wichtiger Teil der Geschichte der Schlacht um Verdun und zieht jährlich etwa 200.000 Besucher an.

Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.

Art
Fort, Militärmuseum
Ort
Douaumont-Vaux
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
Seehöhe
395 m
Zdroje:Fort Douaumont (CC0-1.0)

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