Windsbach

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Windsbach

Stadt im Landkreis Ansbach in Bayern

Windsbach liegt im Rangau, 20 Kilometer östlich von Ansbach und 40 Kilometer südwestlich von Nürnberg. Durch das Gemeindegebiet fließen die Fränkische Rezat und die Aurach, sowie zahlreiche Nebenflüsse. Die höchsten Erhebungen sind der Rötelbuck, der Kellerberg und der Goldberg. Das größte Waldgebiet ist die Prünst, das Seeleinshölzlein und das Seehölzlein liegen südlich davon. Nördlich von Moosbach und westlich von Suddersdorf erstreckt sich das Waldgebiet Brand. Die Gemeinde besteht aus 29 Gemeindeteilen, darunter der Hauptort Windsbach mit seinen Vorstädten und Industriegebieten. Der Ort wurde erstmals 1130 urkundlich erwähnt und erhielt 1278 Stadtrechte. Die Burggrafen von Nürnberg erwarben 1292 Güter in Windsbach und vergrößerten ihren Besitz im 14. Jahrhundert. Windsbach war Sitz eines Oberamts des Fürstentums Ansbach und spielte eine wichtige Rolle als Ansiedlungsraum für evangelische Glaubensvertriebene. Im 16-Punkte-Bericht aus dem Jahr 1608 wurden 77 Mannschaften verzeichnet, darunter Adelshäuser, Rathaus und Schul- und Mesnerhaus. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Kasten- und Stadtvogteiamt aus. Windsbach ist bekannt für den Windsbacher Knabenchor, den ältesten und international bekannten Knabenchor Europas. Die Stadtkirche St. Margareta, das Rathaus und die Gottesruhkapelle St. Stephan sind bedeutende Bauwerke. Die Markgrafenbrücke über die Rezat und das Freibad in Retzendorf sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die sich bis in das 12. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, und ist heute ein Zentrum für Bildung und Kultur.

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Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Ansbach
Seehöhe
417 m
Zdroje:Windsbach (CC0-1.0)

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