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Ágfalva
Gemeinde in Ungarn
Ágfalva liegt im Komitat Győr-Moson-Sopron im Nordwesten Ungarns, an der österreichischen Grenze. Der Ort ist zwei Kilometer von Sopron entfernt und gehört zur Gemeinde Sopron. Der Name des Ortes ist in deutscher Sprache Agendorf bekannt, während der ungarische Name Ágfalva seit 1898 offiziell verwendet wird. Die Geschichte des Ortes reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als der Name Dág erstmals erwähnt wurde. Der Ort hat eine bedeutende Rolle in der Geschichte des Burgenlands gespielt. Im Jahr 1921 fand in Ágfalva eine Volksabstimmung statt, bei der 82,2 % der Wähler für eine Anschluss an Österreich stimmten. Dennoch blieb der Ort aufgrund der Einheit des Abstimmungsgebiets bei Ungarn. Während des Zweiten Weltkriegs war Ágfalva Schauplatz von Kämpfen zwischen der deutschen Wehrmacht und der Roten Armee. Nach dem Krieg wurde ein Großteil der deutschsprachigen Bevölkerung vertrieben. In Ágfalva gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die evangelische und die katholische Kirche, ein Heimatmuseum und Bauliche Reste der Bergwerksbahn. Das Bergwerksmuseum im ehemaligen Bergwerkdorf Brennberg erzählt die Geschichte des Braunkohlebergwerks. Zudem sind verschiedene Denkmäler vorhanden, darunter das Heldendenkmal und das Denkmal des Aufständischen László Baracsi. Die Gemeinde ist seit 1992 mit Schefflenz in Baden-Württemberg verpartnert.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu.
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Sopron
- Website
- http://www.agfalva.hu
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