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Dersaburg
Burg in Niedersachsen, Deutschland
Die Dersaburg ist eine mittelalterliche Burganlage, die am Nordwestrand der Dammer Berge stand. Die Ruinen liegen in der Gemeinde Holdorf, im Ortsteil Handorf, im niedersächsischen Landkreis Vechta. Sie war auf einem spornförmigen Gelände gebaut, das sich 14 bis 15 Meter über zwei Bachtäler erhebt. Die Anlage umfasst mehrere Befestigungsringe, darunter ein innerer Wall von 15 m Breite und 1,3 m Höhe sowie Graben und weitere Wälle. Die Dersaburg wurde erstmals 785 als „Dersia“ urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom damaligen Gebietsnamen ab. Die komplexe Bauweise deutet auf mehrere Bauphasen zwischen Früh- und Hochmittelalter hin. Es wird vermutet, dass die Burg im Besitz des Bistums Osnabrück war, das im Raum um Holdorf und Damme Grundbesitz hatte. 1285 wird das Tafelgut als „sita super Derseburgh“ bezeichnet, was „um die Dersaburg gelegen“ bedeutet. Die Anlage besteht aus mehreren Befestigungsringen, darunter ein innerer Wall, Graben und weitere Wälle. Der Sporn wird durch einen Abschnittsgraben abgeriegelt. Die Innenbebauung ist unbekannt, da keine archäologischen Untersuchungen durchgeführt wurden. Die Sage vom weißen Fräulein von der Dersaburg spielt in der Zeit der Christianisierung des Sachsenlandes eine Rolle. 2007 wurde die Sage von Bernd Kessens in ein Drama verarbeitet.
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- Art
- Burg
- Ort
- Holdorf
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