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Burg Westernhagen
Burg in Thüringen, Deutschland
Die Burg Westernhagen ist eine abgegangene Niederungsburg südöstlich der Gemeinde Berlingerode im Landkreis Eichsfeld in Thüringen. Sie liegt auf einer Höhe von 250 m ü. NHN, etwa 2 km südöstlich von Berlingerode und 1,5 km westlich von Hundeshagen. Die Anlage befindet sich im Rangental zwischen den nördlichen Ausläufern des Zehnsberges und ist durch einen Graben vom nahen Birkenberge getrennt. Ein Hohlweg führt vom Eichbach zur Burg, dessen Wasser möglicherweise zur Versorgung der Anlage genutzt wurde. Die Burg wurde vermutlich im 12. Jahrhundert von den Herren von Westernhagen als Allodialbesitz errichtet. Sie wurde 1288 erneut erwähnt und spielte bis 1525 eine Rolle im Gerichtsbezirk. Während des Bauernkrieges 1525 wurde sie von Aufständischen zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Familie von Westernhagen verlor nach der Zerstörung ihre Rechte und wurde 1559 vom Erzbischof Daniel von Mainz belehnt. Die Anlage ist heute ein geschütztes Bodendenkmal. Die Burganlage besteht aus einem etwa 32 × 20 Meter großen Ruinenhügel mit einem rechtwinklig verlaufenden Graben. Ein sieben Meter breiter Graben trennt den Hügel vom Berghang. In der Umgebung befand sich das Dorf Westernhagen, das bis 1557 in Lehnsverträgen erwähnt wird. Das Gerichtsgebiet umfasste mehrere Orte, darunter Berlingerode und Hundeshagen. Die Burg und das Dorf wurden 1525 zerstört, wobei der genaue Verlauf der Zerstörung nicht vollständig bekannt ist.
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- Art
- Burg
- Ort
- Berlingerode
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