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Hexenbürgermeisterhaus
Haus in Lemgo (Nordrhein-Westfalen), heute Museum
Das Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo ist ein ehemaliges Bürgerhaus, heute als Museum genutzt. Es wurde zwischen 1568 und 1571 von Hermann Kruwel und seiner Frau Lisbeth Fürstenau erbaut. Das Gebäude steht in der Lemgoer Neustadt, Breite Straße 19. Es handelt sich um ein typisches Kaufmannshaus mit einer repräsentativen Saal mit Kamin und einer Fassade im Stil der Weserrenaissance. Die Fassade besitzt Utluchten und einen Erker, der auf Konsolen steht. Das Haus wurde 2004 als Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe ausgezeichnet. Das Museum im Hexenbürgermeisterhaus präsentiert die Geschichte des Hauses und die Lemgoer Stadtgeschichte. 2007 wurde eine neue Dauerausstellung eröffnet, ergänzt durch das renovierte Haus Weege, das als Foyer dient. Die Ausstellungen beinhalten Folterinstrumente aus dem Nachlass der Scharfrichterfamilie Clauss sowie Biographien betroffener Personen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bauforschung aus der letzten Sanierung, die die wechselvolle Geschichte des Gebäudes aufzeigt. Die Hof- und Gartenanlage sind für Besucher zugänglich. Das Haus bietet einen Blick auf die Renaissance-Architektur und die Geschichte der Hexenverfolgung in Lemgo. Die Ausstellungen vermitteln die Entwicklung des Gebäudes und seiner Nutzung im Laufe der Zeit. Die Fassade und der Saal sind besonders sehenswert. Die Umgebung um das Haus ist Teil der Lemgoer Neustadt und bietet einen Eindruck der historischen Stadtstruktur. Die Ausstellungen sind auf wissenschaftlicher Grundlage und beziehen sich auf die Ergebnisse der Sanierungsarbeiten.
Otevírací doba a vstupné se mění podle sezóny, proto nejsou součástí tohoto textu. Aktuální údaje u provozovatele
- Art
- Haus, Museum
- Ort
- Lemgo
- Adresse
- Breite Straße 17-19, 32657 Lemgo
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
V okolí
- Lemgo433 m
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